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Aktivitäten

Ernährungsstrategie

Die Wichtigkeit regionaler, resilienter Versorgungsstrukturen mit Nahrungsmitteln sowie einer nachhaltigen, fairen Landwirtschaft wird vor dem Hintergrund des Klimawandels, Artensterbens und der Coronakrise immer deutlicher.

Mithilfe einer Ernährungsstrategie für Freiburg und die Region wollen wir deshalb den Weg zu klimafreundlichen, nachhaltigen und sozial gerechten Versorgungsstrukturen im Bereich Ernährung und Landwirtschaft bereiten, indem wir Schlüsselakteure aus Lebensmittelwirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft aus Stadt und Umland zusammenbringen. Wir setzen auf der regional-kommunalen Ebene an, um lokal angepasste Lösungen zu schaffen, für die alle an einem Strang ziehen. Die Ernährungsstrategie Baden-Württemberg dient uns dabei als Startpunkt, von der ausgehend wir über den Konsum oder die Vermeidung von Nahrungsmitteln hinaus gehen, und Produktion, Verarbeitung und Handel integrieren. Dabei werden wir mit ihnen die Ist-Situation der regionalen Ernährungssysteme analysieren und strategische Handlungsfelder definieren.

Mithilfe eines umfassenden regionalen Beteiligungsprozesses soll die Strategie für die Region als Handlungsempfehlung für Entscheidungsträger*innen entwickelt werden soll. Aktuell anlaufende Projekte wie „Essbare Stadt“ und „House of Food“ fließen in die Strategie ein als Leuchtturmprojekte für die Entwicklung eines nachhaltigen Ernährungssystems.

Die partizipative Ausarbeitung fördert die Sensibilität für die Wichtigkeit regionaler, nachhaltiger und klimafreundlicher Versorgungsstrukturen, den Austausch und gegenseitiges Verständnis, was gerade zwischen Stadt und Land sehr wichtig ist. Der Strategieprozess soll so die Kooperation unter den verschiedenen Akteursgruppen verbessern und das Ergebnis konkrete Vereinbarungen zu nächsten Schritten beinhalten.

Dies ist die Voraussetzung für eine konkrete Zusammenarbeit für stabile und nachhaltige Versorgung mit klimafreundlich hergestellten Produkten der Region und kurzen Wegen. Wir leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung zukunftsfähiger Ernährungssysteme für die Stadt und die Region Freiburg.

Für die Erarbeitung der Ernährungsstrategie werden wir beraten von Johannes Ell-Schnurr, gefördert von der Allianz für Beteiligung


Projekte

Das Freiburger House of Food

Mitten in der Stadt soll ein Ernährungs- und Agrikulturzentrum entstehen, das sich der Förderung von regionalen Strukturen, Austausch von Wissen und Ausbau der Netzwerke zu regionaler Ernährung widmet: Das Freiburger House of Food (HoF). Hier wird eine neue Wertschätzung für unsere Lebensmittel entwickelt und nachhaltiges Essen zelebriert. Das HoF ist ein wesentlicher Schritt im Aufbau eines zukunftsfähigen und nachhaltigen Ernährungssystems für Freiburg und Region, auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt.
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Netzwerk der LebensMittelPunkte

Im Netzwerk der LebensMittelPunkte nehmen wir die Agrar- und Ernährungswende selbst in die Hand: das Projekt wird getragen von Menschen wie du und ich. In einem Netzwerk aus kooperierenden Betrieben aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie und Quartiersläden wird die Region mit klimaschonend, ökologisch und fair produzierten Lebensmitteln versorgt.
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KOPOS-Projekt: Kooperations- und Poolingmodelle

In der Region Freiburg wird im Rahmen von KOPOS erforscht und erprobt, welche Kooperationsformen einen Beitrag zur Regionalisierung der Agrar- und Ernährungssysteme leisten können. Konkret soll der Aufbau und Ausbau von regionalen Wertschöpfungsketten in der Region verbessert werden, die eine größere Verfügbarkeit und Nutzung von regionalen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln ermöglicht.
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Essbare Stadt

Das Projekt möchte der Freiburger Zivilgesellschaft Wissen und Möglichkeiten vermitteln, hochwertige Lebensmittel in der Stadt anzubauen, zuzubereiten und zu genießen- und gemeinsam für eine regionale und zukunftsfähige Ernährung aktiv zu werden.
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Studi-Gemüsekiste

Die Demeter Gärtnerei Piluweri aus Hügelheim bietet in Zusammenarbeit mit dem Ernährungsrat eine Bio-Gemüsekiste für Studierende an. In diese Kiste kommt Gemüse aus biologischem Anbau, das gerade Saison hat. Es darf auch mal „krummes Gemüse“ dabei sein. Ziel ist es, Studierenden den einfachen Zugang zu regionalen und saisonalen Lebensmitteln zu ermöglichen. Alle Infos dazu auf auf der Webseite von Piluweri und in diesem Flyer. Interesse? Melde dich bei lieferservice@piluweri.de


Kooperationsprojekte

Wertbildung im Dialog

Was sind uns als Gesellschaft landwirtschaftliche Leistungen für eine nachhaltige Entwicklung wert? Das Projekt „Wertbildung im Dialog“ fragt nach – 600 Bürger*innen aus der Region gehen in den Dialog. Ziel des Projektes ist es, die Gesellschaft an der Bewertung landwirtschaftlicher Leistungen zu nachhaltigem Wirtschaften einzubinden. Mehr lesen…


 Abgeschlossene Projekte

Weinberg für die Zukunft

Der Weinbau befindet sich in einem besonderen Spannungsfeld: Zum einen sind Anpassungen an die veränderten Klimabedingungen notwendig. Zum anderen kann aber auch gerade hier durch aktiven Naturschutz dazu beigetragen werden, dass das Voranschreiten des Klimawandels eingedämmt wird. In einem Workshop wenden wir uns diesen ökologischen Leistungen zu, die in einem gesamtgesellschaftlichen Prozess eingebunden und in Wert gesetzt werden sollen.
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WERTSCHÄTZUNGskette – Wege eines Lebensmittels

Das Projekt​ „WERTSCHÄTZUNGskette–Wege eines Lebensmittels“ befasst sich mit Schulklassen und Gruppen von Schüler:innen der ersten bis sechsten Klasse mit der Frage „Woher kommt eigentlich mein Essen?“. Das Projekt wird aus dem BNE-Fonds der Stadt Freiburg gefördert und ist deshalb für die Teilnehmenden kostenlos. Alle Infos dazu hier.



Kooperationen

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