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Ernährungswende im Prozess: Kostprobe der „vier leckersten Gründungsprojekte“ HoF ErnA, LMP Netzwerk, zuka und Kooperie

Am Freitagabend wurden vier konkrete Projekte des Ernährungsrat Freiburg und Region vorgestellt. Im Haus der Jugend – genauer, im neuen zuka solicafé, kamen gut 25 Engagierte rund um eine nachhaltige Nahrungsmittelversorgung zusammen. Vertreter*innen aus u.a. Gastronomie, Pädagogik, Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -handel bekamen eine Kostprobe der „vier leckersten Gründungsprojekte“: HoF ErnA, LMP Netzwerk, zuka und Kooperie.

Workshop: Ernährungswende jetzt! im zuka Freiburg (Foto: NB)

Die Projekte HoF ErnA, LMP, zuka und Kooperie werden getragen von Menschen wie du und ich, die eine Alternative zu Massen-Strukturen aufbauen wollen und eine klimaschonende, ökologische und faire Versorgung mit Lebensmitteln für Freiburg und die Region fordern.
So wird die Agrar- und Ernährungswende selbst in die Hand genommen!

Aus vier verschiedenen Richtungen setzen hier die Konzepte an

  • zentral in der Region soll ein House of Food – Ernährungs- und Agrikulturzentrum entstehen
  • in die Fläche getragen und umgesetzt werden die Visionen durch diverse LebensMittelPunkte in Synergie stehend durch das LMP- Netzwerk, in dem sie agieren
  • beispielhaft für einen LMP ist die Kooperie, ein Mitmach-Supermarkt für eine transparente, nachhaltige und faire Versorgung, für Bildung durch Austausch
  • gleich zum Erleben zeigt sich das zuka, ein solidarisch und gemeinschaftlich getragenes Café, für Kultur und Begegnung, welches bereits im Dezember eröffnet

Was sich genau hinter diesen Projektideen verbirgt, wo diese stehen, was sie gemeinsam erreichen wollen und welchen Teil jede*r einzelne dazu beitragen kann wurde in diesem dreistündigen Workshop vorgestellt und vertieft.

unterschiedlichste Entwicklungsschritte zeigen sich

Was hinter den großen Visionen steht und wie diese einen Weg in die praktische Umsetzung finden, zeigten die aktiven Arbeitsgruppen auf:

Für die einen laufen seit Monaten umfangreiche Förderanträge, durch die Immobilien und die nötigen Koordinationsstellen aufgebaut werden können – die Kooperationen reichen von regionalen Playern aus Wirtschaft und Forschung bis zur Landespolitik. Andere bieten bereits das ganze Jahr kollegiale Beratungen, in denen Fachleute und innovative Köpfe ihre jeweiligen Projektideen gegenseitig vorstellen und Knackpunkte für die Praxis bearbeiten. Die Kooperie, als jüngste Arbeitsgruppe, hat bereits zahlreiche erprobte Konzepte zusammengetragen, einen Wertekanon erarbeitet und offene Türen für engagierte Menschen, welche mit in die Gründungsphase einsteigen möchten. Das zuka umfasst ein professionelles Team, welches bereits am 23.11.2021 die Tore öffnet und zum Besuchen, Verweilen und Mitmachen einlädt.

Synergieeffekt schmeckt

Die volle Kraft des Vernetzens zeigte sich in vertiefenden Arbeitsgruppen. Jedes Projekt hat konkrete Bedürfnisse, Lücken, offene Fragen und Raum für mehr Engagement. Die Teilnehmenden konnten hierfür weit hinter die Kulissen blicken. Dadurch bildeten sich neue Anknüpfungspunkte, Expertisen aus dem Fachpublikum wurden eingebracht, Aufgabenfelder bekamen Form und vielversprechende Kooperationsmöglichkeiten wurden entdeckt. Nicht nur die Projekte fanden Zustimmung und konstruktive Kritik. Gerade für die Teilnehmenden eröffneten sich konkrete Möglichkeiten, sich direkt einbringen zu können: So wächst das Team der Kooperie und knüpft das Netz enger für ihre Produktpalette. Das zuka findet Kooperationspartner*innen, um auch in kleineren Chargen ökologische Waren beziehen zu können. HoF ErnA lässt Funken sprühen, bei Pionieren der nachhaltigen Nahversorgung und das LMP- Netzwerk erstreckt sich weiter in den ländlichen Raum, den es gerade dadurch zu erreichen gilt.

Das Vernetzungstreffen erwies sich als fruchtbarer Boden – gerade in Zeiten einer Pandemie, welche das soziale, direkte, interaktive Miteinander erschwert – und ließ die Teilnehmenden noch länger in Gesprächen und Diskussionen verweilen. Engagierte fanden sich und das Geflecht um eine regional orientierte, sozial gerechte und nachhaltige Ernährungswende konnte weiterwachsen. 

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