Am 18.11.2020 wurde der neue Sprecher:innenkreis von allen anwesenden Aktiven und Mitgliedern ernannt. Die Sprecher:innen setzen sich zu 2/3 aus Personen vom bisherigen Sprecher:innenkreis und zu 1/3 aus neuen Vertreter:innen zusammen. Dabei sind die verschiedenen Bereiche des Ernährungssystems wie folgt vertreten:

ProduktionHandel & VerarbeitungAußer-Haus VerpflegungZivilgesellschaft & InstitutionenVerwaltungWissenschaft & Forschung
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Der Sprecher:innenkreis 2021-2022 stellt sich vor:

Andreas Dilger

Bio-Winzer, Weingut Andreas Dilger
Solidarischer Weinberg
Vorstand im Agrikultur e.V.

Bereich Produktion

seit 2018 im SK
Sonja Mathis-Stich

Inhaberin Naturgut Hörnle (Demeter)

Bereich Produktion

seit 2018 im SK

„Die Vermarktung von Regionalität und Nachhaltigkeit ist kein Selbstläufer. Der Ansatz wirkt umso glaubwürdiger, je authentischer und geschmacklich überzeugender die Produkte sind und je emotionaler die Vorteile regionaler Nahversorgung wahrgenommen werden. 
Im Ernährungsrat treffe ich Menschen, denen diese Idee wichtig ist und die das Konzept mit Leben füllen. Ich bekomme viele neue Inspiration und neue 
Denkansätze.“
Johannes Supenkämper

Landwirt am Luzernenhof (Biologische
Landwirtschaft, Solidarische Landwirtschaft)

Bereich Produktion

seit 2018 im SK
Reinhard Schneider

Bio-Landwirt Dachswanger Mühle

Bereich Produktion

seit 2018 im SK

Harald Rinklin

Geschäftsführer Rinklin Naturkost GmbH
(Großhandel), Rinklin Biomarkt GmbH
(Einzelhandel)
Vorstand Bioland Partner e.V.
Verwaltungsrat Bürgergemeinschaft Eichstetten e.V.

Bereich Handel & Verarbeitung

seit 2018 im SK

„Ich engagiere mich sehr gerne im Sprecher*innenkreis, weil sich hier spannende Akteure aus vielen Bereichen für eine regionalere und nachhaltigere Ernährung in unserer Region einbringen]. Ich genieße das Netzwerk, die Kreativität und vielen Einblicke und Ansichten der einzelnen Charaktere.“
Daniel Schätzle

Bezirksleiter Supermärkte Beckesepp

Bereich Handel & Verarbeitung

seit 2021 im SK

„Ich sehe den Rat als Chance die lokalen kleineren und mittleren Erzeugerbetriebe über den Handel mit den Kunden bestmöglich zu verknüpfen.
Wir sollten jetzt und in auch in Zukunft unsere Ressourcen hier bei uns nachhaltig nutzen und die vorhandene Kompetenzen gemeinsam bündeln.“
Albert Wöhrle

Albert Wöhrle Bio Catering und Partyservice

Bereich Außer-Haus-Verpflegung

seit 2021 im SK

„Ich koche seit 1985 mit biologischen Lebensmitteln. Meine Firma zeichnet sich durch ein großes Netzwerk mit regionalen Erzeugern aus. Zuletzt hat mein Team 63 Kindergärten und Schulen mit ca. 1650 Essen beliefert.  Ich habe schon öfters Schulen und andere Caterer bei der Umstellung auf biologische und regionale Küche unterstützt. Jetzt freue ich mich, mein Wissen und meine Erfahrungen weiterzugeben. Ein konkretes Anliegen von mir ist z.B., dass die B-Ware, also Obst und Gemüse, die etwas zu groß, zu klein oder zu krumm für die überzogenen Ansprüche des Marktes sind, endlich auch zu einem guten Preis verkauft werden können.“

Renate Heyberger

stv. Geschäftsführung Studierendenwerk Freiburg
Mitglied im Vorstand des Paritätischen
Vertreterin des Studierendenwerks in der
Vereinigung Freiburger Sozialarbeit

Bereich Außer-Haus Verpflegung

seit 2018 im SK

„Eine gute, gesunde Ernährung ist in jeder Hinsicht Voraussetzung für ein gutes Leben. Umwelt, Verkehr, Handel,  die Bauern und die Konsument*innen – alle können von einer nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion profitieren. Daran mitarbeiten zu können,  ist für mich ein echtes Privileg.“
Sieglinde Lau

Vorstand im Bauerngarten- und Wildkräuterland e.V.

Bereich Zivilgesellschaft & Institutionen

seit 2021 im SK


„Aus Erfahrung weiß ich, dass die Ernte sehr von der Bodenfruchtbarkeit abhängt und Wohlbefinden von der gelebten Fairness. Dass sich im Ernährungsrat so viele und auch junge Leute zusammengefunden haben, die die atomisierten Verhältnisse wieder zusammenfügen und solidarische Strukturen zwischen Stadt und Land, Produzent*innen und Verbraucher*innen schaffen wollen, begeistert mich und gerne will ich dazu einen Beitrag zu leisten.“
Konstanze Lehn

Aufsichtsrat Regionalwert AG
Kontakt zur Stadtverwaltung

Bereich Zivilgesellschaft & Institutionen

seit 2018 im SK

„Hier kann ich aktiv an der Zukunft mitgestalten, statt mich hilflos gegenüber den globalen Entwicklungen zu fühlen!“
Svenja Fugmann

Leiterin der Ökostation (BUND)
Umweltpädagogin (BNE)
Mitglied von mehreren Foodcoops

Bereich Zivilgesellschaft & Institutionen

seit 2018 im SK

„Hier geht es darum Lösungen anzupacken, anstatt sich über Probleme zu beklagen. So macht Engagement Sinn!“
Wolfgang Hees

Vorstand in der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft (AbL), Demeter-Landwirt (Gemüse), Erzeugergemeinschaft Biogemüse, Vorsitzender amig@s MST (Freunde brasil. Landlosenbewegung) Via Campesina
Beirat KÖLBW (Kompetenzzentrum ökologischer Landbau BW)

Bereich Handel & Verarbeitung

seit 2018 im SK
Anja Sachs

Umweltschutzamt Stadt Freiburg

Bereich Verwaltung

seit 2020 im SK
Andrea Gierden

Regionalmanagerin Bio-Musterregion Freiburg, Geografin

Bereich Verwaltung

seit 2019 im SK

„Ich engagiere mich für den Ernährungsrat, weil mir der Erhalt einer naturverträglichen kleinbäuerlichen Landwirtschaft ein großes Anliegen ist. Der Ernährungsrat ermöglicht es viele wichtige Akteure an einen Tisch zu bringen. Der Austausch und das gemeinsame Engagement für eine nachhaltige regionale Ernährung sind für mich sehr bereichernd.“
David Sipple

Universität Freiburg: Projektkoordinator im Projektverbund KERNiG (Kommunale Ernährungssysteme als Schlüssel zu einer umfassend-integrativen Nachhaltigkeits-Governance)
Bereich Forschung & Wissenschaft

Seit 2021 im SK

„Aus meiner Sicht ist die Thematisierung, das Mitdenken und (Mit-)Gestalten von Ernährung auf kommunaler Ebene ein zentraler Hebel für die Umsetzung einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung. Gerade auf Ebene der Stadt und ihrer Region (re-)produzieren sich Praktiken der Produktion, der Verarbeitung, der Versorgung, des Konsums und der Entsorgung von Nahrungsmitteln. Ein möglichst ganzheitlicher Blick auf das Ernährungssystem einer Stadt, auch unter Einbezug aller Lebenslagen und -realitäten, bildet dabei mit die größte Herausforderung, ist aber gleichzeitig von besonderer Wichtigkeit.“