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Mehr (bio-)regionale Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung?!

Über 40 Vertreter*innen von rund 30 unterschiedlichen Caterings und Kantinen aus dem Raum Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen nahmen am 25. März 2021 an dem ersten „Regio-Kantinengespräch“ teil. Die Bio-Musterregion Freiburg, der Themenkreis Außer-Haus-Verpflegung und das Projekt House of Food hatten Verantwortliche und Mitarbeitende der Caterings und Kantinen eingeladen zu einem Online-Fachaustausch für mehr bio-regionale Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung.

Den Auftakt bildeten zwei kurze Impulsvorträge von der Zwergenküche GmbH und der Gastronomie des Universitätsklinikums Freiburg, die Einblicke in ihre Betriebe boten. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden Gelegenheit sich in Kleingruppe über ihre Anliegen, Erfahrungen und Herausforderungen austauschen. Dabei lag der Fokus zunächst auf der Identifizierung bestehenden Herausforderungen in Bezug auf das Thema „Regionalität in der Gemeinschaftsverpflegung“. Insbesondere der erhöhte zeitliche Aufwand beim Einkauf über direkte Lieferbeziehungen, die Unverfügbarkeit mancher regionalen Produkte in großen Gebinden sowie die geringe Flexibilität im Einkauf bei begrenztem Budget wurden mehrfach hervorgehoben.

In einer zweiten Runde der kollegialen Gespräche ging es darum Lösungsstrategien und Handlungsansätze auszutauschen. Es wurde lebhaft diskutiert und Tipps zur Beschaffung und Verwendung bio-regionaler Produkte zusammengetragen. Insbesondere die Idee einer Einkaufs-Plattform für regionale Waren fand große Zustimmung unter vielen Teilnehmenden. Darüber hinaus zeigte die Erfahrungen der Teilnehmenden aus deren Engagement für mehr regionale Produkte und klimaneutrale Gemeinschaftsverpflegung wie wichtig Vernetzung und Kommunikation untereinander sowie mit den weiteren Akteuren der Wertschöpfungskette bis hin zur Konsumentin ist. Es wurde diskutiert wie der Zusammenschluss zu Abnahmegemeinschaften die Produktion von regionalen Produkten in Großgebinden für in der Region ansässige Produzent*innen und Verarbeitungsunternehmen attraktiver werden könnte. Vertrauen und transparente Kommunikation, sowohl für den Aufbau verbindlicher Lieferbeziehungen als auch für die Bewusstseinsbildung unter den Essern und Esserinnen sahen die Teilnehmenden als wichtige Schritte auf dem Weg. Ebenso wie die Schulung und Ausbildung von Mitarbeitenden und die Anpassung offizieller Richtlinien durch die Politik.

Zum Ende der Veranstaltung wurden die Ergebnisse aus allen Kleingruppen zusammengetragen und grafisch festgehalten. Deutlich wurde die hohe Motivation der Beteiligten in diesem Bereich aktiv zu werden. Gleichzeitig lieferten die Diskussionen Hinweise auf Schlüsselstellen, an denen es noch hakt. Es war ein lebendiger Austausch und erfolgreicher Auftakt die regionale Vernetzung in der Gemeinschaftsverpflegung voranzubringen.

Vielen Dank an alle Beteiligten für ihr Engagement und ihre Teilnahme sowie der Deutschen Postcode Lotterie für die Unterstützung.

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