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Lebensmittelpunkte

Die LebensMittelPunkte wollen so viele Umwege wie möglich überwinden und wieder einen direkteren Bezug zwischen den Konsumierenden und den in der Region ansässigen landwirtschaftlichen und verarbeitenden Betrieben herstellen. Die kleinen, stadtteilbezogenen Läden sollen dazu dienen, regionale Lebensmittel auf direktem Wege zu vermarkten.

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Die LebensMittelPunkte (LMP) wollen so viele Umwege wie möglich überwinden und einen direkteren Bezug zwischen den Konsumierenden und den in der Region ansässigen landwirtschaftlichen und verarbeitenden Betrieben herstellen. Perspektivisch sieht das Konzept der LMP ein Netzwerk miteinander kooperierender Läden/Umschlagplätze vor. Diese sind in Stadtteilen sowie in umliegenden Gemeinden angesiedelt und ermöglichen so eine flächendeckende Versorgung mit regional-ökologischen Lebensmitteln. Dazu können beispielsweise direkte Absatzmöglichkeiten für lokale Erzeuger, solidarische Modelle, Märkte für überschüssige Waren oder auch Koch- und Einmachmöglichkeiten gehören. LebensMittelPunkte sind auch ein Kulturort, an dem es verschiedenste Bildungsangebote gibt.

Die LMPe sollen im Bereich der Lebensmittelvermarktung einen Beitrag zur Förderung lokaler Ökonomie, sowie zu ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit und Partizipation leisten. Bei einem ersten Konzept-Workshop am 10. Juli 2020 wurde die Idee der LebensMittelPunkte für Freiburg und Umland mit Expert*innen aus dem Bereich der Lebensmittel-Erzeugung, -Verarbeitung und -Vermarktung sowie engagierten Bürger*innen diskutiert. Der Prozess zur Konzeptentwicklung ist somit gestartet und Realisierungswege und -Orte werden gesucht. Dafür sind folgende Leitziele grundlegend.

Leitziele:

  • Förderung lokaler und solidarischer Ökonomie: Herstellung, Verarbeitung sowie Verkauf von Lebensmittel sollen innerhalb der Region erfolgen. Alle Glieder der lokalen Wertschöpfungskette werden ökonomisch gestärkt, die Zusammenarbeit intensiviert. Dies kann z.B. durch Kooperationen zwischen Landwirt*innen, gemeinsam genutzter Logistik, Zusammenarbeit der verschiedenen LMPe oder solidarische Einkaufsmodelle realisiert werden.
  • Ökologische Nachhaltigkeit:Herstellung und Vertrieb sollen ökologisch nachhaltig gestaltet sein. Das beinhaltet den bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen in allen Schritten. Ökologische Formen der Landwirtschaft, kurze Transportwege von Erzeuger*innen zum LMP und vom LMP zu den Konsument*innen, Reduktion der Lebensmittelverschwendung sowie nachhaltige Verpackungsformen sind Wege, um dieses Ziel zu erreichen.
  • Soziale Nachhaltigkeit: Die LMP sollen ein Ort sein, der für alle Menschen zugänglich ist. Verschiedene Hintergründe in Bezug auf finanzielle Lage, Bildung, Herkunft, familiäre Situation sollen nicht als Hindernis, sondern als Bereicherung betrachtet werden. Eine Diversität an Kund*innen sowie Arbeitnehmer*innen erfordert auch eine Diversität an Rahmenbedingungen (Barrierefreie Räumlichkeiten, Preisgestaltung, Öffnungszeiten, faire und familienfreundliche Arbeitsbedingungen u.v.m.)
  • Partizipation:Die LMP verorten sich jeweils in einem spezifischen Kontext des jeweiligen Stadtteils/Dorfs. Im Sinne eines partizipativen, demokratischen Ansatzes sollen Bewohner*innen/Kund*innen in die Gestaltung des LMP einbezogen werden. So entwickelt je nach lokalem Kontext und dem Engagement und den Bedürfnissen der Kund*innen jeder LMP sein spezifisches Profil mit hoher Akzeptanz.

Angestrebt ist eine enge Verbindung zwischen dem den LebensMittelPunkten und dem House of Food (HoF).

Im Auftrag vom Umweltschutzamt der Stadt Freiburg

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