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LebensMittelPunkte als Pilotprojekt für Kooperations- und Poolingmodelle

Das Projekt „Netzwerk der LebensMittelPunkte“ wurde als eines von fünf Pilotprojekten für das Forschungsvorhaben „KOPOS – Kooperations- und Poolingmodelle“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt! Über die nächsten 2 Jahre werden Menschen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam an Fragestellungen und Lösungsvorschlägen arbeiten.

Zum Hintergrund:

Regionale Nahrungsversorgung und Wertschöpfung war lange ein wichtiger Bestandteil der Beziehungen zwischen Stadt und Land. Agrarsysteme sind jedoch zunehmend globaler und Wert-schöpfungsketten länger geworden. Die Konsequenz: Städter:innen werden heute immer weniger aus dem Umland versorgt. Das hat weitreichende Auswirkungen auf Stadt-Land Beziehungen.
Eine Wiederanbindung von Stadt und Land durch regionale Versorgungsstrukturen hat große Potenziale für Nachhaltigkeit. Dabei geht es sowohl um gesellschaftliche Aspekte als auch um die Umwelt und Ernährungssicherheit. Dazu gehört zum Beispiel, dass regionale Versorgung im strukturschwachen Umland Infrastruktur und Möglichkeiten zur Teilhabe anregen können. Eine regionale Versorgung erhöht auch die Möglichkeiten das Ernährungssystem gesellschaftlich mit zu gestalten. Außerdem kann eine nachhaltige, regionale Landwirtschaft, dem ‚Höfesterben‘ entgegenwirken und grüne, lebendige Kulturlandschaften und Freiräume mit hoher Erholungs- und Lebensqualität fördern.
Stadt und Land wieder vermehrt durch Wertschöpfung zu verbinden geht mit Herausforderungen einher. Dazu gehören fehlende Größenvorteile (Skalenökonomien) und Boden- und Arbeitsmarktkonkurrenzen.

Zu KOPOS im Ernährungsrat:

Das KOPOS-Projekt ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Projekt. Sein Ziel ist es, regionale Versorgungsstrukturen aufzubauen, um Stadt und Land wieder vermehrt zu verbinden und umweltfreundlich zu wirtschaften. Regionale Wertschöpfung zu stärken geht mit Herausforderungen einher. Als Vernetzer zwischen den Akteur:innen im regionalen Ernährungssystem ist der Ernährungsrat selbst als Praxispartner im Wissenschafts-Team, das sich in der Region Freiburg aus der Bio-Musterregion, dem Umweltschutzamt der Stadt Freiburg und den Agronauten zusammensetzt.

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